Am Freitag erkämpfte ich mir beim Short Track mit dem 6. Rang einen Startplatz in der ersten Startreihe.
Wie alljährlich war die Stimmung in Nove Mesto unglaublich. Bei sommerlichen Temperaturen und einer grossen Fangemeinschaft startete ich top motiviert ins Rennen. Bereits nach dem Start bemerkte ich Probleme mit der Schaltung und musste leider während des gesamten Rennens damit kämpfen. Der Anschluss an die Spitze wurde mir somit verwehrt. In der letzten Runde konnte ich durch einen Effort in der Abfahrt noch Plätze gut machen und fuhr schlussendlich auf den guten 8. Rang . Damit festigte ich mir den 5. Platz im Weltcup-Gesamtklassement.
Bereits nächsten Sonntag geht es weiter mit der Swiss Cup Serie in Gränichen.
Am Freitag wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Weltcups ein Short Track ausgetragen. Dieses neue Format entscheidet die Startaufstellung vom darauffolgenden Cross Country Rennen und gibt zusätzliche Punkte für die Weltcup-Gesamtwertung. Ich konnte das kurze und schnelle Rennen über 25 min auf dem vierten Platz beenden, was mir für das Cross Country Rennen am Sonntag einen Startplatz in der ersten Reihe einbrachte.
Die Cross-Country Strecke in Albstadt war aufgrund des heftigen Regens in der Nacht auf Sonntag aufgeweicht und schlammig. Ich fand jedoch rasch einen guten Tritt und konnte mich auf der zweiten Position einreihen. Leider wurde ich durch zwei spektakuläre Stürze gebremst und aus meinem Rhythmus gebracht. Lange fuhr ich alleine und konnte meine Verfolgerinnen gute 20-30 Sekunden auf Distanz halten. In der letzten Runde kam die Verfolgergruppe jedoch immer näher, es gab mehrere Positionswechsel und am Ende reichte es zum guten vierten Schlussrang.
Für mich war es ein sehr gutes Rennen und ich bin sehr glücklich, zum ersten Mal in meiner Sportkarriere, auf dem Podium bei den Elite Frauen stehen zu dürfen. Die Stimmung war unglaublich und ich danke allen Fans, meinem Team, meinem Trainer und meiner Familie für die grosse Unterstützung.
Nun freue ich mich auf den Short Track am Freitag und das Rennen am Sonntag in Nove Mesto na Morave!
Bei frühlingshaften Temperaturen startete ich als Leaderin am Swiss Cup in Solothurn. Schnell wurde das Startfeld auseinandergerissen und bereits in der Dritten von sechs Runden war ich an zweiter Position unterwegs. Eine Runde vor Schluss konnte Ramona Forchini zu mir aufschliessen und somit kam es im Bruggraben zur Sprintentscheidung, welche ich gewinnen konnte. Mit dem erfreulichen zweiten Schlussrang bleibt mir das Leadertrikot der nationalen Serie erhalten und ich freue mich bereits auf das nächst Rennen in Gränichen.
Zwei Stunden später folgte ich der Einladung am diesjährigen Hilliminator in Luzern zu starten. Nach drei Durchgängen mit kurzen, steilen und gnadenlosen Sprints gewann ich das Rennen. Es war ein stimmungsvoller und cooler Event. Herzlichen Dank!
Bei sommerlichen Temperaturen fiel um 12.30 der Startschuss zum Elite Frauen Rennen. Es bildete sich gleich nach dem Start ein Spitzen-Quartett. In der zweiten Runde verschärfte ich das Tempo und splittete so die Gruppe auf. Nach einem kleinen Fahrfelder verlor ich einige Sekunden auf die Führende Jolanda Neff. Doch ich liess mich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und schloss noch vor Rundenende wieder auf. Gemeinsam fuhren wir die verbleibenden Runden, bis ich im letzten Aufstieg das Tempo entsprechend erhöhte. Ich konnte mich entscheidend distanzieren und so meinen zweiten Sieg feiern, sowie das Leader-Trikot erfolgreich verteidigen.
Nun folgt ein rennfreies Wochenende und in zwei Wochen findet der 3. Lauf des Proffix Swiss Cup in Solothurn statt.
Hope to see you there!
Direkt eine Woche nach dem Swiss Cup in Rivera ging es mit einem Rennen der italienischen Serie los. Das Rennen in Nals hatte es in sich. Die Strecke war eher „Old School“, bestand sie doch primär aus einem langen Aufstieg, gefolgt von einer langen Abfahrt. Ich konnte erneut eine gute Leistung abliefern und kämpfte mich mit einer guten Schlussrunde auf den 5. Rang vor.
Sehr zufrieden zeigte sich im Ziel auch Team-Manager Ralph Näf. „In den letzten drei Rennen gab es jeweils einen Sieg für unser Thömus/RN Racing Team. So darf es weitergehen!“, frohlockte er zufrieden. Nächste Woche ist das RN Racing Team am Swiss Cup in Schaan anzutreffen.
Die erste Runde des diesjährigen Proffix Swiss Cup fand am Fusse des Monte Tamaro statt. Der Rundkurs im Tessin gehört zu einer der technisch anspruchsvollsten und abwechslungsreichsten – gespickt mit zahlreichen Steinpassagen, Wiesenabfahrten und Steingärten. Bei angenehmen und frühlingshaften Temperaturen starteten die Elite Frauen zu ihrem Rennen. Ich reihte mich in den Top 5 ein und fuhr 2 Runden auf dieser Position, bis ich schliesslich die Spitze übernahm. Den Vorsprung konnte ich laufend ausbauen, in den Abfahrten Zeit gutmachen und einen konstanten Speed fahren. So liess ich bis zum Ende des Rennens nichts mehr anbrennen und feierte meinen zweiten Elite Sieg am Swiss Cup. Als Gesamtleaderin des Proffix Swiss Cup werde ich in zwei Wochen in Schaan (LIE) am Start stehen.
Nächstes Wochenende startet das Thömus RN Racing Team im italienischen Nals.
Ich möchte mich an dieser Stelle beim Staff des Teams, meinen Eltern, allen Fans und meinem Trainer für die Unterstützung bedanken!
Beim zweiten Rennen der Saison 2018 startete ich am Argovia Cup (C2) in Lostdorf. Das Rennen führte über 6 Runden und der Startschuss fiel um 12.30. Bereits im ersten Aufstieg splittete sich das Feld und ich übernahm die Führung. Diese gab ich bis ans Ende des Rennens nicht mehr ab und gewann mit gut 1.5 min Vorsprung.
Nächstes Rennen: Swiss Cup Tamaro Trophy in Rivera
Bereits am 10. März fand das erste Weltcuprennen in Südafrika statt. Auch in meinem letzten U23 Jahr bestreite ich den Weltcup in der Elite Kategorie. Bei den Elite Frauen waren 55 Teilnehmerinnen aus 24 Nationen am Start. Nach einem etwas verhaltenen Start kämpfte ich mich auf dem technisch anspruchsvollen Runden auf den 7. Rang vor. Im Verlauf des Rennens fiel ich etwas zurück und beendete den Wettkampf schlussendlich auf dem guten 10. Rang.