Der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite und ermöglichte uns Biker wunderbare Freeridetouren. Anschliessend legte ich meine Saisonpause ein, bevor das Trainingslager Ende November mit der Nationalmannschaft den Start in mein Aufbautraining für die Saison 2018 bildete. In Barcelona arbeiteten wir individuell und gezielt an der Fahrradtechnik.
Seit dem Wintereinbruch in der Schweiz bin ich zurück auf den dünnen Langlauflatten und absolviere meine Einheiten polysportiv – sei es beim Joggen, auf den Langlaufskis, auf der Freilaufrolle oder draussen auf dem Fahrrad.
Doch schon bald entfliehe ich der Kälte und dem Schnee der Schweiz und reise für ein mehrwöchiges Trainingslager nach Südafrika. Eine intensive, umfangreiche und spannende Trainingszeit steht mir bevor. Der erste Wettkampf bzw. das erste Weltcuprennen findet in Südafrika Mitte März statt.
Ich wünsche allen Sportbegeisterten und Fans eine frohe Adventszeit und ein gutes neues Jahr 2018! Ein grosses DANKESCHÖN gilt an dieser Stelle an alle Privatsponsoren, Teamsponsoren und Teammitglieder für euer Engagement!
Der Finallauf des Swiss Cups 2017 fand am vergangenen Wochenende in Lugano statt. Nach einer erfolgreichen Weltmeisterschaft in Australien, wollte ich meine gute Form nochmals unter Beweis stellen.
Ich startete bereits zu Beginn sehr gut ins Rennen und übernahm schnell die Führung. Auf dem Rundkurs mit einem langen Aufstieg und einer technischen Abfahrt konnte ich in der zweiten Runde meine Konkurrenz distanzieren und baute den Vorsprung laufend aus. Am Ende erreichte ich das Ziel mit mehr als 1 Minute Vorsprung auf die amtierende Weltmeisterin und fuhr meinen ersten Sieg in der Elitekategorie ein.
Nun werde ich anfangs Oktober noch am Roc d’Azur in Südfrankreich starten und anschliessend die Offseason geniessen. Vielen Dank an mein Team, allen Sponsoren, meiner Familie und allen Fans für den erfolgreichen Saisonabschluss. DANKE!
Das Weltmeisterschaftsrennen in Cairns (Australien) bestritt ich in der Kategorie U23. Die Zeitverschiebung und lange Reise nach down under verlief reibungslos und ich freute mich sehr auf das Rennen.
Einige Meter nach dem Start war ich in einen Massensturz verwickelt und musste auf Grund eines technischen Defekts in der Techzone anhalten. Leider fand ich mich auf dem letzten Platz wieder. Ich rollte das Feld von hinten auf und überholte Athletin um Athletin im technischen und sehr schmalen Aufstieg, was jedoch nur sehr schwer möglich war. Auf der zweiten Runde erlitt ich einen Platten und musste erneut in die Techzone. Wieder war ich auf dem letzten Rang vorzufinden. Ich startete eine enorme Aufholjagd und kämpfte mich mit Durchhaltewillen und mentaler Stärke bis auf den 3. Schlussrang. Die Bronzemedaille ist eine Belohnung für meine Leistung mit welcher ich sehr zufrieden bin.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner Familie, meinem Team, meinem Coach und allen Beteiligten für die Unterstützung bedanken! Nun werde ich am 24. September noch das Swisscup Finale in Lugano bestreiten und danach die Offseason geniessen.
Vergangenes Wochenende fand die letzte Runde des diesjährigen Weltcups statt. Am Rennen im italienischenVal di Sole startete ich gut ins Rennen, verlor jedoch einige Plätze bis zum Ende des Rennens und erreichte den 13. Schlussrang. Bereits befinde ich mich in Cairns (Australien) zum letzten Saisonhöhepunkt – der Weltmeisterschaft! Ein grosses Dankeschön an alle Sponsoren und Unterstützer! Es war mir eine Freude mit diesem grossartigen Team zu fahren.
Nach starken Regenfällen am Vortag starteten wir bei trockenen, windigen Wetterbedingungen zum 5. Weltcuprennen in dieser Saison.
Etwa 500 Meter nach dem Start, noch in der Sprintphase, wurde ich von einer hinter mir starteten Fahrerin grob touchiert, was mich leider zu Fall brachte. Meine gute Startposition war erstmal weg und ich brauchte einige Zeit bis ich wieder auf einen guten Platz vorfahren und meinen Rhythmus finden konnte. Auf dem guten 9. Platz beendete ich dieses Rennen. Ich bin jedoch überzeugt, dass an diesem Tag ein besserer Rang möglich gewesen wäre. Ein grosser Dank geht an mein Team für die einwandfreie Betreuung, die tollen Tage in Kanada und allen Fans, welche daheim mitfieberten.
Bereits der Donnerstag war an den Europameisterschaften im Bella Italia von Erfolg gekrönt. Im Team Relay mit Linda Indergand, Andri Frischknecht, Filippo Colombo, Joel Roth und mir waren wir von Anfang an auf gutem Kurs. Als Titelverteidiger der letztjährigen Goldmedaille wurden wir unserer Rolle gerecht und konnten den Sieg ins Ziel bringen.
Am Freitag konnte meine Teamkollegin Kathrin Stirnemann den Flow mitnehmen und gewann souverän die Goldmedaille im Eliminator.
Am darauffolgenden Tag startete ich in der Kategorie U23 zur nächsten Herausforderung. Ich beherrschte die anspruchsvolle Strecke, welche von den Organisatoren EM-würdig gestaltet wurde, gut. Hinter Landsfrau Sina Frei gewann ich die Silbermedaille. Mit stolz trage ich den Vize-Europameister und reise heute bereits weiter ans Weltcuprennen nach Kanada.
Vielen Dank an Swiss cycling, meinem Team und allen Supportern für ihre grossartige Arbeit.
Bei strahlendem Sonnenschein fand im idyllischen Montsevelier die Schweizermeisterschaft statt. Zwei Minuten nach dem Start der Elite Frauen fiel der Startschuss unseres U23 Damen Rennens für eine Startschlaufe und vier Runden. Von Anfang an konnte ich mich mit Sina Frei absetzen, welcher dann in der zweiten Runde in einer Steigung eine Tempoverschärfung gelang und ich sie ziehen lassen musste. Somit fuhr ich mein Rennen in meinem eigenen Rhythmus auf dem 2. Platz zu Ende und wurde mit der Silbermedaille belohnt. Ganz herzlich danke ich meinem Betreuerteam, Ralph Näf, Remo Eberle, Tobias Hollenstein und Fabian Neunstöcklin für den tollen Support. Ihr wart wieder einmal Spitze!
Die Stimmung am 4. Weltcup dieses Jahres in der Lenzerheide vor heimischem Publikum war gigantisch. Nach einem gelungenen Start brachte ich den ersten steilen Anstieg bravurös hinter mich und reihte mich als vierte in den Singletrail ein. Die anspruchsvolle Strecke, welche mit zahlreichen Wurzelpassagen und Sprüngen gespickt war, konnte ich bis in die fünfte Runde gut meistern und fuhr stets auf Rang 7 oder 8 mit. Leider reichte die Spritzigkeit meiner Beine nicht ganz bis zum Schluss und ich musste mich am Ende mit dem 12. Rang zufrieden geben.
Mit grosser Motivation blicke ich der Schweizermeisterschaft in Montsevelier vom kommenden Wochenende entgegen und freue mich auf ein spannendes Rennen.
Der Weltcup in Andorra auf einer Höhe von 1800m.ü.M bringt einige Tücken mit sich. Ich konnte mich gut an die Bedingungen in der Höhe anpassen und freute mich auf das Rennen. Von der ersten Startreihe der Elite Damen nahm ich das Rennen in Angriff. Ich reihte mich vorne ein, ehe mich in der zweiten Runde ein Plattfuss im Vorderrad bremste. Ich verlor viele Plätze bis unser Mechaniker den Vorderradwechsel in der Techzone vornehmen konnte und fiel so auf die 21. Position zurück. Ich liess mich nicht unterkriegen und startete von hinten meine Aufholjagd.
So kämpfte ich mich bis auf den 9ten Schlussrang und somit in die Top 10 zurück!
Nächste Woche findet unser Schweizer Heimweltcup auf der Lenzerheide statt. Ich
freue mich auf alle Fans am Streckenrand!
In Gränichen fand der vierte Lauf der Swiss Bike Cup Serie statt. Gränichen ist ein Klassiker im Schweizer Cross Country Zirkus und Wohnort meiner Teamkollegin Kathrin Stirnemann.
Gleich zu Beginn zog ich mit der späteren Siegerin Rebecca Henderson auf und davon. Nach der ersten Runde hatten wir bereits über 20 Sekunden Vorsprung. Später zog die Australierin weg und ich verlor den Anschluss an die Spitze. Währenddessen bekam ich Begleitung durch Sina Frei und Sabine Spitz. Wir drehten die restlichen beiden Runden und ich erkämpfte mir den 3. Schlussrang.
Sehr zufrieden mit meiner Leistung bereite ich mich intensiv auf die kommenden Weltcuprennen in Andorra und der Lenzerheide vor. Bis bald…