Das Weltcup Rennen in der Lenzerheide sollte für mich zu den Highlights in diesem Jahr gehören. Die Erinnerung an meinen letztjährigen U23 Weltmeister Titel wurde wieder omnipräsent und ich freute mich sehr, mein Können zu zeigen.
Die Ausgangslage vom Short Race war mit dem Startplatz in der ersten Reihe optimal. Das Wetter trocken, die Temperatur angenehm warm und die zahlreichen angereisten einheimischen Fans gut gelaunt vor Ort. Nichts sollte mehr schief gehen und einem unvergesslichem Rennen im Wege stehen. Leider, verspürte ich ziemlich schnell nach dem Start, dass ich heute nicht meine Bestform abrufen konnte. Ich kämpfte, gab mein Bestes und beendete das Rennen auf dem 24., für mich persönlich schlechtesten Rang meiner bisherigen Karriere.
Ich bin jedoch überzeugt, dass ich wieder erfreulichere Zeiten erleben werde und bin trotz allem sehr dankbar, dass ich das Rennen ohne Panne, die technischen Passagen jeweils einwandfrei meistern konnte und meine Hände nach meiner grossen Verletzung keinerlei Handicap zeigten.
Ganz herzlich bedanke ich mich bei meinem Team, den Sponsoren und Fans vor Ort für den perfekten Support und das Anfeuern. Ich werde mich nun gut erholen, nach vorn schauen und freue mich, auf die Weltmeisterschaften in drei Wochen, welche in diesem Jahr in Mont Saint-Anne, Kanada ausgetragen werden.
Am Freitag erfolgte der Start des Weltcup-Wochenendes im schönen Val di Sole mit dem Short Track. Bei strömendem Regen und sehr aufgeweichtem Untergrund kämpften wir während 20 Minuten um den Startplatz vom Sonntag. Ich erwischte keinen optimalen Start, kämpfte mich von hinten in die Leadergruppe vor, musste dann etwas abreissen lassen und fuhr auf dem 12. Platz ins Ziel. Das bedeutete für Sonntag einen Startplatz in der zweiten Reihe.
Mit dieser guten Ausgangslage, diesmal bei sonnigen, angenehmen Temperaturen, gelang mir ein sehr guter Start. Während den ersten zwei Runden fuhr ich an der Spitze mit, musste dann meine Geschwindigkeit etwas drosseln und fuhr das Rennen auf dem 15. Platz zu Ende. Die Strecke war spannend, hatte viele Steigungen und war mit einigen anspruchsvollen, technischen Hindernissen bespickt. Immerhin gelang mir ein weiterer kleiner Schritt nach vorn an die Spitze, ganz nach dem Sprichwort „Geduld bringt Rosen“. Voll motiviert bereite ich mich nun aufs nächste Weltcup Rennen in der Lenzerheide vor und freue mich vor heimischem Publikum starten zu dürfen.
Bei angenehmen Temperaturen fanden die diesjährigen Europameisterschaften in Tschechien statt. Der Start gelang mir sehr gut und ich konnte auf der anspruchsvollen Strecke von Anfang an in der Spitzengruppe mitfahren. In der dritten Runde musste ich meinen zweiten Platz abgeben und bis zum Schluss büsste ich noch einige Plätze ein. Mit dem sechsten Schlussrang, als zweitbeste Schweizerin, beendete ich diese Europameisterschaften.
Zufrieden über dieses Top-Ten-Resultat, welches nach meiner Verletzung ein wichtiger Teilschritt in die gewünschte Richtung meines Erfolges ist, geht es nächstes Wochenende weiter zum Weltcuprennen in Val di Sole.
Am Freitag startete wie gewohnt der Short Track vor dem grossen Weltcuprennen am Sonntag. Mit der Startnummer 27 konnte ich mich auf extrem staubigen Terrain während 6 Runden auf den 12. Platz vorarbeiten und somit meine Startposition für Sonntag in der zweiten Reihe festlegen.
Zufrieden über diese Ausgangslage erfolgte der Start meines für mich zweiten Weltcups in dieser Saison nach meiner Verletzung. Es war ein sehr hartes Rennen und ich gab wie immer mein Bestes. Mit dem 17. Platz beendete ich das Rennen. Zwar entspricht dieser Rang noch nicht meinen Ansprüchen und Fähigkeiten, trotzdem ziehe ich eine positive Bilanz. Die Hände sind rehabilitiert und ich kann nun an meiner Rennhärte und dem Gefühl für die Singetrails arbeiten.
Ich bedanke mich bei meinem Team für ihren grossartigen Einsatz, meinem Trainer und den Fans, welche an mich glauben und mich auf meinem Weg unterstützen. Ich freue mich in zwei Wochen an den Europameisterschaften in Brünn am Start zu stehen.
Nach acht Wochen Rehabilitation startete ich, eine Woche früher als geplant, am Weltcup Rennen in Andorra. Am Freitag begann der Event mit dem Short race. Ich war voller Vorfreude und startete mit grossem Elan. Von Anfang an konnte ich mich in der Spitzengruppe positionieren und das Rennen mitbestimmen. Im Schlusssprint musste ich mich um eine Sekunde geschlagen geben. Überglücklich durfte ich das erste Rennen nach meiner Verletzung als Zweite auf dem Podest feiern.
Am Sonntag folgte dann der Cross country Wettkampf. Nach einem guten Start gelang es mir in der Spitzengruppe die erste Steigung zu meistern und als Zweite in den Singletrail einzubiegen. Leider kam es in der Abfahrt zu einem Sturz und ich verlor den Rhythmus. Im Hinblick auf den Weltcup in Les Gets beendete ich das Rennen vorzeitig.
Ich freue mich nun auf meine nächste Chance in Les Gets und um dort mein Können abzurufen.
Thömus RN Swiss Bike Team, Medical Update: Pech für die Innerschweizer Mountainbikerin Alessandra Keller. Die U23-Weltmeisterin von 2018 stürzte beim Swiss Bike Cup in Solothurn nach einer unglücklichen Kollision mit Jolanda Neff und brach sich dabei beide Hände. Sie muss nun 6 Wochen pausieren und verpasst so die Weltcup Rennen in Albstadt, Nove Mesto und Vallnord sowie die Schweizermeisterschaft in Gränichen.
Die Fraktur wird konservativ behandelt. Eine Operation ist somit nicht nötig.
«Im ersten Moment war die Diagnose natürlich ein Schock. Meine Form ist gut und ich habe mich sehr auf die Weltcup-Rennen gefreut. Zusammen mit dem Trainer, Teammanager und Umfeld haben wir die Saisonplanung nun umgestellt und fokussieren auf die zweite Saisonhälfte!», so die junge Nidwaldnerin.
Wenn alles klappt wird Keller beim Weltcup in Les Gets wieder am Start stehen. Bis dahin steht zumindest am Anfang vor allem Training auf der Rolle an um die Hände so gut wie möglich zu schonen.
Das zweite Swiss Cup Rennen dieser Saison fand in Buchs/SG statt. Bereits kurz nach dem Start fuhr mir die eisige Kälte und der prasselnde Regen in die Glieder. Somit kam ich leider gar nicht auf Touren und beendete das Rennen auf dem 8. Rang.
Ich freue mich auf den nächsten Event, die Swiss Bike Days in Solothurn.
Mit dem heutigen Rennen in Rivera ist mein diesjähriger Saisonauftakt mehr als geglückt. Bei schlammigem Terrain, kühlen Temperaturen und windigem Wetter bin ich gut ins Rennen gestartet. Am Ende der ersten Runde übernahm ich die Führung, welche ich bis zum Schluss behalten konnte. Mit zwei Minuten 44 Sekunden Vorsprung beendete ich das Rennen voller Freude.
Meine Teamkollegin Kathrin Stirnemann wurde Dritte und Matthias Flückiger gewinnt das Elite Rennen bei den Herren. Diese herausragenden Leistungen sind natürlich auch unserem motivierten Team-Staff zu verdanken, welcher ebenfalls einen super Job vollbrachte. Allen ein grosses Merci und gute Erholung.
Ich freue mich auf den Start am Swiss Bike Cup in Buchs/SG der bereits nächsten Sonntag erfolgt.
Die Saison hat im Tessin begonnen und endet im Tessin, mit dem Swiss Cup Finale in Carona (Lugano).
Da die Eliteweltmeisterin nicht am Start war, durfte ich als U23 Weltmeisterin mit dem Regenbogentrikot starten. Motiviert und voller Elan ging es am vergangenen Sonntag los.
Von Anfang an setzte ich mich in die Spitzengruppe und fuhr vorne mit . Zusammen mit der späteren Siegerin legte ich eine saubere, technisch gute und fehlerfreie Fahrt hin. Am Ende belegte ich den 2ten Platz in der Tageswertung und konnte den Swiss Cup in der Kategorie Elite und U23 für mich entscheiden.
Ich darf auf eine grossartige und erfolgreiche Saison zurückschauen! An dieser Stelle danke ich allen Beteiligten für ihren Einsatz.
Ich freue mich nun auf das Wintertraining und hoffe euch nächstes Jahr wieder am Streckenrand zu sehen.
Ein grosses Merci und ich melde mich nächsten Frühling wieder.
Das Swiss Epic ist ein Etappenrennen im Wallis. Die 5 Etappen führten uns von der Bettmeralp über Grächen nach Zermatt, vorbei am Aletschgletscher und dem Matterhorn. Es waren durchschnittlich Distanzen zwischen 65-75km und bis zu 3000hm am Tag zu bewältigen.
Ich bestritt das Rennen zusammen mit meiner Teamkollegin Kathrin Stirnemann. Wir starteten mit einem Sieg in das Stagerace, mussten jedoch gegen Ende des Rennens das Leaderjersey abgeben und erreichten am Ende den 3. Schlussrang.
Trotz den Strapazen konnten wir die Aussicht und Trails geniessen und danken für die super Organisation des Events! Die Stimmung war super und es hat unglaublich Spass gemacht. Merci