Bei frühlingshaften Temperaturen startete ich als Leaderin am Swiss Cup in Solothurn. Schnell wurde das Startfeld auseinandergerissen und bereits in der Dritten von sechs Runden war ich an zweiter Position unterwegs. Eine Runde vor Schluss konnte Ramona Forchini zu mir aufschliessen und somit kam es im Bruggraben zur Sprintentscheidung, welche ich gewinnen konnte. Mit dem erfreulichen zweiten Schlussrang bleibt mir das Leadertrikot der nationalen Serie erhalten und ich freue mich bereits auf das nächst Rennen in Gränichen.
Zwei Stunden später folgte ich der Einladung am diesjährigen Hilliminator in Luzern zu starten. Nach drei Durchgängen mit kurzen, steilen und gnadenlosen Sprints gewann ich das Rennen. Es war ein stimmungsvoller und cooler Event. Herzlichen Dank!
Bei sommerlichen Temperaturen fiel um 12.30 der Startschuss zum Elite Frauen Rennen. Es bildete sich gleich nach dem Start ein Spitzen-Quartett. In der zweiten Runde verschärfte ich das Tempo und splittete so die Gruppe auf. Nach einem kleinen Fahrfelder verlor ich einige Sekunden auf die Führende Jolanda Neff. Doch ich liess mich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und schloss noch vor Rundenende wieder auf. Gemeinsam fuhren wir die verbleibenden Runden, bis ich im letzten Aufstieg das Tempo entsprechend erhöhte. Ich konnte mich entscheidend distanzieren und so meinen zweiten Sieg feiern, sowie das Leader-Trikot erfolgreich verteidigen.
Nun folgt ein rennfreies Wochenende und in zwei Wochen findet der 3. Lauf des Proffix Swiss Cup in Solothurn statt.
Hope to see you there!
Direkt eine Woche nach dem Swiss Cup in Rivera ging es mit einem Rennen der italienischen Serie los. Das Rennen in Nals hatte es in sich. Die Strecke war eher „Old School“, bestand sie doch primär aus einem langen Aufstieg, gefolgt von einer langen Abfahrt. Ich konnte erneut eine gute Leistung abliefern und kämpfte mich mit einer guten Schlussrunde auf den 5. Rang vor.
Sehr zufrieden zeigte sich im Ziel auch Team-Manager Ralph Näf. „In den letzten drei Rennen gab es jeweils einen Sieg für unser Thömus/RN Racing Team. So darf es weitergehen!“, frohlockte er zufrieden. Nächste Woche ist das RN Racing Team am Swiss Cup in Schaan anzutreffen.
Die erste Runde des diesjährigen Proffix Swiss Cup fand am Fusse des Monte Tamaro statt. Der Rundkurs im Tessin gehört zu einer der technisch anspruchsvollsten und abwechslungsreichsten – gespickt mit zahlreichen Steinpassagen, Wiesenabfahrten und Steingärten. Bei angenehmen und frühlingshaften Temperaturen starteten die Elite Frauen zu ihrem Rennen. Ich reihte mich in den Top 5 ein und fuhr 2 Runden auf dieser Position, bis ich schliesslich die Spitze übernahm. Den Vorsprung konnte ich laufend ausbauen, in den Abfahrten Zeit gutmachen und einen konstanten Speed fahren. So liess ich bis zum Ende des Rennens nichts mehr anbrennen und feierte meinen zweiten Elite Sieg am Swiss Cup. Als Gesamtleaderin des Proffix Swiss Cup werde ich in zwei Wochen in Schaan (LIE) am Start stehen.
Nächstes Wochenende startet das Thömus RN Racing Team im italienischen Nals.
Ich möchte mich an dieser Stelle beim Staff des Teams, meinen Eltern, allen Fans und meinem Trainer für die Unterstützung bedanken!
Beim zweiten Rennen der Saison 2018 startete ich am Argovia Cup (C2) in Lostdorf. Das Rennen führte über 6 Runden und der Startschuss fiel um 12.30. Bereits im ersten Aufstieg splittete sich das Feld und ich übernahm die Führung. Diese gab ich bis ans Ende des Rennens nicht mehr ab und gewann mit gut 1.5 min Vorsprung.
Nächstes Rennen: Swiss Cup Tamaro Trophy in Rivera
Bereits am 10. März fand das erste Weltcuprennen in Südafrika statt. Auch in meinem letzten U23 Jahr bestreite ich den Weltcup in der Elite Kategorie. Bei den Elite Frauen waren 55 Teilnehmerinnen aus 24 Nationen am Start. Nach einem etwas verhaltenen Start kämpfte ich mich auf dem technisch anspruchsvollen Runden auf den 7. Rang vor. Im Verlauf des Rennens fiel ich etwas zurück und beendete den Wettkampf schlussendlich auf dem guten 10. Rang.
Der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite und ermöglichte uns Biker wunderbare Freeridetouren. Anschliessend legte ich meine Saisonpause ein, bevor das Trainingslager Ende November mit der Nationalmannschaft den Start in mein Aufbautraining für die Saison 2018 bildete. In Barcelona arbeiteten wir individuell und gezielt an der Fahrradtechnik.
Seit dem Wintereinbruch in der Schweiz bin ich zurück auf den dünnen Langlauflatten und absolviere meine Einheiten polysportiv – sei es beim Joggen, auf den Langlaufskis, auf der Freilaufrolle oder draussen auf dem Fahrrad.
Doch schon bald entfliehe ich der Kälte und dem Schnee der Schweiz und reise für ein mehrwöchiges Trainingslager nach Südafrika. Eine intensive, umfangreiche und spannende Trainingszeit steht mir bevor. Der erste Wettkampf bzw. das erste Weltcuprennen findet in Südafrika Mitte März statt.
Ich wünsche allen Sportbegeisterten und Fans eine frohe Adventszeit und ein gutes neues Jahr 2018! Ein grosses DANKESCHÖN gilt an dieser Stelle an alle Privatsponsoren, Teamsponsoren und Teammitglieder für euer Engagement!
Der Finallauf des Swiss Cups 2017 fand am vergangenen Wochenende in Lugano statt. Nach einer erfolgreichen Weltmeisterschaft in Australien, wollte ich meine gute Form nochmals unter Beweis stellen.
Ich startete bereits zu Beginn sehr gut ins Rennen und übernahm schnell die Führung. Auf dem Rundkurs mit einem langen Aufstieg und einer technischen Abfahrt konnte ich in der zweiten Runde meine Konkurrenz distanzieren und baute den Vorsprung laufend aus. Am Ende erreichte ich das Ziel mit mehr als 1 Minute Vorsprung auf die amtierende Weltmeisterin und fuhr meinen ersten Sieg in der Elitekategorie ein.
Nun werde ich anfangs Oktober noch am Roc d’Azur in Südfrankreich starten und anschliessend die Offseason geniessen. Vielen Dank an mein Team, allen Sponsoren, meiner Familie und allen Fans für den erfolgreichen Saisonabschluss. DANKE!
Das Weltmeisterschaftsrennen in Cairns (Australien) bestritt ich in der Kategorie U23. Die Zeitverschiebung und lange Reise nach down under verlief reibungslos und ich freute mich sehr auf das Rennen.
Einige Meter nach dem Start war ich in einen Massensturz verwickelt und musste auf Grund eines technischen Defekts in der Techzone anhalten. Leider fand ich mich auf dem letzten Platz wieder. Ich rollte das Feld von hinten auf und überholte Athletin um Athletin im technischen und sehr schmalen Aufstieg, was jedoch nur sehr schwer möglich war. Auf der zweiten Runde erlitt ich einen Platten und musste erneut in die Techzone. Wieder war ich auf dem letzten Rang vorzufinden. Ich startete eine enorme Aufholjagd und kämpfte mich mit Durchhaltewillen und mentaler Stärke bis auf den 3. Schlussrang. Die Bronzemedaille ist eine Belohnung für meine Leistung mit welcher ich sehr zufrieden bin.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner Familie, meinem Team, meinem Coach und allen Beteiligten für die Unterstützung bedanken! Nun werde ich am 24. September noch das Swisscup Finale in Lugano bestreiten und danach die Offseason geniessen.
Vergangenes Wochenende fand die letzte Runde des diesjährigen Weltcups statt. Am Rennen im italienischenVal di Sole startete ich gut ins Rennen, verlor jedoch einige Plätze bis zum Ende des Rennens und erreichte den 13. Schlussrang. Bereits befinde ich mich in Cairns (Australien) zum letzten Saisonhöhepunkt – der Weltmeisterschaft! Ein grosses Dankeschön an alle Sponsoren und Unterstützer! Es war mir eine Freude mit diesem grossartigen Team zu fahren.