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Vertragsverlängerung mit dem Thömus RN Swiss Bike Team

Obwohl der Corona-Virus den Mountainbike Sport in seinem Grundgerüst erschüttert hat, geht die Planung für die Saison 2021 weiter. Noch ist aber vieles unklar. Fix ist hingegen, dass die beiden Schweizer Top Athleten Alessandra Keller und Mathias Flückiger auch 2021 und 2022 in den Farben des Thömus RN Swiss Bike Teams unterwegs sein werden.

Die Innerschweizerin Alessandra Keller hat ihren Vertrag um zwei Jahre verlängert. Die Team-Leaderin im Thömus RN Swiss Bike Team feierte ihren grössten Erfolg an der Seite von Teambesitzer Ralph Näf. 2018 gewann sie an der Heim-Weltmeisterschaft in der Lenzerheide den Weltmeister-Titel in der U23-Kategorie. 2018 war sowieso das Jahr der Nidwaldnerin. Sie fuhr als U23-Athletin bereits im Elite-Weltcup mit und fuhr zweimal in die Top 5 was ihr schlussendlich den vierten Platz im Elite Gesamtweltcup einbrachte. Leider verlief dann 2019 überhaupt nicht nach den Vorstellungen der jungen Nidwaldnerin. Bei einem Sturz am Swiss Bike Cup in Solothurn brach sie sich früh in der Saison beide Handgelenke und konnte in der Folge nicht mehr ihre Möglichkeiten ausschöpfen. Wie Flückiger streicht auch Keller den Team-Spirit als wichtigen Baustein für den Erfolg heraus: «Wir haben eine sehr gute Atmosphäre im Team. Zudem streben alle nach mehr, wollen besser werden. Stillstand gibt es bei uns im Team nicht! Präzision und Professionalität werden bei uns auf die Spitze getrieben ».

Teambesitzer Ralph Näf sieht sich mit der Verlängerung der beiden Spitzen-Mountainbiker in seiner Philosophie bestätigt: «Mathias und Alessandra sind die Spitze der Pyramide, sind unsere Leistungsträger. Ich bin sehr stolz, dass sich die beiden bei uns wohl fühlen und wir noch zwei weitere Jahre zusammenarbeiten können!». Aber nicht nur der Spitzensport spielt im Konzept von Näf eine grosse Rolle: «Wir werden auch in Zukunft in den Nachwuchs investieren. So wollen wir eine starke U23 Equipe an die Weltspitze heranführen und mit dem Young Stars Team, unter der Leitung von Marcel Kuratli, schon frühzeitig Schweizer Talente fördern.»

Der Berner Mathias Flückiger setzte 2012 mit dem dritten Platz an der Elite Weltmeisterschaft in Österreich ein erstes internationales Ausrufezeichen. Doch der richtige Durchbruch gelang dem Oberaargauer 2018 mit dem ersten Weltcup-Sieg. Seither liefert er sich unter anderem mit Olympiasieger Nino Schurter ein hartes Duell an der Weltspitze. 2019 war Flückigers stärkste Saison. Mit vier Top 3 Klassierungen im Weltcup, dem Sieg am Weltcup-Rennen in Deutschland sowie dem zweiten Platz an der Weltmeisterschaft in Kanada katapultierte sich der Berner in den Kreis der Favoriten für die Olympischen Spiele in Tokio. Dass die Spiele jetzt um ein Jahr verschoben wurden, scheint Flückiger nichts auszumachen. Das spannende Duell mit Schurter ging nach dem Restart der Mountainbike-Saison vor einem Monat gleich ungebremst weiter.

Nun hat Mathias Flückiger seinen Vertrag bei seinem Rennstall, dem Thömus RN Swiss Bike Team, für zwei weitere Jahre verlängert. Für Flückiger steht vor allem die Konstanz und die Professionalität im Team an erster Stelle. «Ich habe hier ein optimales Arbeitsumfeld. Ich bin nicht einer von vielen, sondern geniesse als Team-Captain eine perfekte Betreuung!», erklärt Flückiger einen der Hauptgründe für die Vertragsverlängerung und fährt gleich fort: «Es gibt nur wenige Teams weltweit, welche diesen Standard bieten können und wo vom Teamchef bis zum Physio alle tagtäglich hart am Weiterkommen arbeiten.».

Flückiger sieht in der Konstanz und dem vertrauten Umfeld auch einen wichtigen Punkt mit Blick Richtung Tokio 2021. «Ja, ich will dort nicht einfach nur am Start stehen sondern um Gold mitfahren. Und da ist Vertrauen in dein Umfeld und in dein Material sehr wichtig. Da machst du keine Experimente mehr!».

Ausflug nach Tschechien

In Zadov (CZE) fand am 08. August ein Rennen der Kategorie C1 statt, welches mit sehr guten internationalen Athletinnen besetzt war. Um wichtige Punkte für die Weltrangliste zu sammeln, entschied ich mich dort zu starten. Der Start gelang mir perfekt und ich reihte mich bereits nach der Startschlaufe auf dem zweiten Platz ein. Die technisch anspruchsvolle Strecke mit zahlreichen Steingärten, berghoch wie auch bergrunter, machte mir sehr Spass. In der zweitletzten Runde verlor bei einem Angriff meiner Konkurrentin den Anschluss und beendete das Rennen auf dem soliden 2. Schlussrang. Cool, dass wir trotz Corona auch im Ausland Rennen fahren können, welche top organisiert sind! Nächster Einsatz: Swiss Cup Gstaad.

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SM 2020

Die diesjährige „Corona-SM“ fand auf der angepassten Strecke in Gränichen ohne Zuschauer statt. Zuversichtlich und voller Elan startete ich. Auf den ersten Metern war mein Traum eines Podestes, wie ich etwas später schmerzlichst erfahren musste, ausgeträumt. Ich wurde bereits in der ersten Kurve abgedrängt und bog etwa an 23. Stelle in den Singletrail ein. Die Aufholjagt begann und  es glückte mir bis zum vierten Platz vorzufahren.  Leider hatte ich bis dahin bereits einige „Körner“ verbraucht, so dass ich den Anschluss an das Zweierpäckli des zweiten und dritten Platzes nicht halten konnte und abreissen lassen musste. Auf der 5. und 6. Runde fuhr ich mein eigenes Rennen und beendete es als enttäuschte Vierte.  Nun freue ich mich auf das Rennen der tschechischen Meisterschaft in Zadov in zwei Wochen.

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Swiss Cup Auftakt in Leukerbad

Motiviert startete ich mit Startnummer 17 in den ersten Swiss Bike Cup nach der langen Coronapause. Beherzt packte ich das Rennen an und konnte mich bereits nach kurzer Zeit an die Spitze setzten. Es bildete sich ein Spitzenduo, zu dem ich in der vierten Runde den Anschluss durch einen Fahrfehler verlor. Leider büsste ich etwas von meinem Effort ein und erreichte am Ende den guten 4. Schlussrang im hochdotierten internationalen Feld. Mit Vorfreude bereite ich mich nun auf die Schweizermeisterschaft in Gränichen von nächstem Sonntag vor!
(Auch dieser Event wird ohne Zuschauer durchgeführt, jedoch auf swiss-sports.tv live übertragen oder per Liveticker auf der Proffix Swiss Bike Cup Homepage.)

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Endlich wieder Rennluft – Engadin Bike Giro

Mit dem dreitägigen Etappenrennen im Engadin wurde die Rennsaison nach der Corona-Zwangspause wieder eröffnet! Die Vorfreude, dass es mit Rennenfahren wieder losgeht war riesig und ich war auf meine ersten Marathonerfahrungen gespannt. Die erste Etappe, mit gut 36 km und 1340 hm, war etwas kürzer als die darauffolgenden Tage mit 2500 hm und zwischen 65-75 km. Die Höhe im Engadin beeinflusste meine Leistung nicht und ich konnte alle drei Etappen, sowie die Gesamtwertung der Elite Damen gewinnen! Zufrieden mit diesem Ergebnis steht Erholung an bis es am 19. Juli mit dem ersten Lauf des Proffix Swiss Bike Cups 2020 los geht. Dieses Rennen wird aufgrund der Coronavorschriften ohne Zuschauer stattfinden.

Bleibt weiterhin gesund und ride on!

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Update – Saisonpause, Techniktraining und tropische Verhältnisse

Als die diesjährige Saison in Snowshoe (USA) beendet war, habe ich mich für die direkte Saisonpause entschieden.

Nach einigen Wochen ohne mein geliebtes Fahrrad, hatte ich die Chance nach Tokyo zu reisen wo im Jahr 2020 die Olympiade stattfindet. Der Testevent „Ready Steady Tokyo“ gab uns die Möglichkeit die Strecke genauestens anzuschauen und zu analysieren, sowie die Gegebenheiten in Japan zu betrachten. Wir sind auf eine unglaublich coole, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Strecke getroffen. Fast zuhinterst startend fand ich einen guten Rhythmus und erreichte am Ende den tollen 4. Schlussrang. Für mich als Athletin, nach einer von Verletzungen geprägten Saison, ein versöhnender Abschluss.

Als Spitzensportlerin möchte man sich in allen Bereichen stetig verbessern können. Deshalb bin ich einige Wochen später nach Barcelona gereist, um dort mit einem Techniktrainer weiter an meinen technischen Fähigkeiten zu feilen.

Bereits einige Tage später ging es mit dem Hitzetrainingslager in Malaysia weiter. Zusammen mit der Nationalmannschaft sind wir nach Langkawi gereist, da wir dort ähnliche Bedingungen wie in Tokyo vorfinden. An den olympischen Spielen werden extreme Bedingungen mit Temperaturen von 30°C und 80% Luftfeuchtigkeit erwartet. Hier auf Langkawi können wir uns bestmöglich auf die erwarteten tropischen Verhältnisse vorbereiten und wichtige Erfahrungen im Hitzeakklimatisations- und Regenerationsprozess sammeln.

Schon bald heisst es für mich zurück in die kalte Schweiz. In diesem Sinne wünsche ich allen LeserInnen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

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Saisonabschluss WC in Snowshoe

Im abgelegenen West Virginia, wo es weit und breit nur schöne Wälder zu sehen gibt, fand im kleinen Skigebiet Snowshoe das letzte WC Rennen dieser Saison statt.
Da ich am Freitag  das Short Trak Rennen infolge eines defekten Wechslers aufgeben musste, fasste ich für das Hauptrennen die Startnummer 50. Mit dem Wissen dieser unvorteilhaften Ausgangslage und einer leichten Erkältung versuchte ich, wie immer, das Beste aus meiner Situation herauszufahren. Auf Rang 30 kam ich schlussendlich ins Ziel.

Die Schlussbilanz dieser Saison ist für mich sehr unerfreulich und mit Abstand die schlechteste meiner Karriere.  Seit meiner Verletzung am Swiss Bike Cup in Solothurn konnte ich physisch und psychisch nicht mehr an meine gute Form anknüpfen. Somit werde ich mich nun erholen, „resetten“ und anschliessend das Training mit einem soliden Aufbau wieder aufnehmen.

Ich danke ALLEN Personen, welche mir in dieser schwierigen Zeit beigestanden sind und mir den notwendigen Rückhalt geben konnten. Ich bin motiviert und freue mich in der neuen Saison wieder gesund und voller Kraft am Start zu stehen.

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Weltmeisterschaften in Monte-Sainte-Anne

Leider hatte ich persönlich an den Weltmeisterschaften in Canada kein Grund zum Feiern. Meine Rennvorbereitungen verliefen nach Wunsch, ich freute mich auf den Event und die Stimmung im Schweizerteam war, auch aufgrund der bereits gewonnen Goldmedaille im Team Relay, hervorragend. Schon kurz nach dem Start spürte ich, dass meine physische Verfassung zu keiner Topleistung bereit war. In der zweitletzten Runde kam dann noch ein Defekt der Sattelstütze hinzu, so dass ich das Rennen auf dem 30. Rang beenden musste.

Zu Gast in Horw

Am 29. Oktober 2019 darf ich in Horw gastieren. Ich freue mich euch über meinen Trainings- und Rennalltag zu berichten. Unter nachfolgendem Link findet Ihr alle Informationen:
Flyer_AlessandraKeller

Podium am Bikefestival Basel

Heute fand das legendäre Proffix Swiss Bike Cup Rennen im Basler Schänzli statt. Nach zwei Startrunden auf der Pferderennbahn setzte sich ein Dreierteam an der Spitze ab. Kurzdarauf übernimmt Jolanda Neff die Führung. Nicole Koller und ich arbeiten sehr gut zusammen und machen die 24 Sekunden wett. Bis zur letzten Runde wechseln wir, Nicole und ich, uns ab bis Jolanda in der letzten Runde am Aufstieg angreift und die Führung übernimmt. Ich freue mich über den zweiten Rang an diesem warmen sommerlichen Sonntag.

In zwei Wochen finden die Weltmeisterschaften im kanadischen Monte Saint Anne statt. Mit grosser Vorfreude reisen wir bald nach Kanada ab.

Eine Woche danach wird das Weltcupfinale in Snowshoe, USA ausgetragen.

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