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Vize Schweizermeisterin Elite

Ich zeigte im Rennen der Elite Frauen ein sehr aktives, beherztes und offensives Rennen. Ich war immer in der Spitzengruppe dabei und konnte auf jeden Angriff meiner Konkurrentinnen gut kontern. Und so fiel die Entscheidung in der letzten Runde. Jolanda Neff  und ich konnten uns leicht absetzen. In einer der letzten Aufstiege verschaltete ich mich kurz und Jolanda konnte dadurch den entscheidenden Vorsprung herausfahren. Am Ende feierte ich den Vize-Schweizermeistertitel und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Während dem ganzen Rennen fühlte ich mich stark, worauf sich weiter aufbauen lässt! Besonders stolz bin ich, dass ich meine Leistung erneut abrufen konnte und nach der Enttäuschung der Nicht-Selektion für die Olympischen Spiele in Tokyo mein Fokus auf die neuen Chancen legen konnte. Glückwunsch an alle Podestfahrerinnen und Jolanda zum Sieg.

Nächste Woche geht es mit der zwei-tägigen Tour de Suisse Women weiter. Ich freue mich mit der Nationalmannschaft neue Erfahrungen auf der Strasse sammeln zu können!

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Saisonstart mit dem WC in Albstadt und Nove mesto

Am Freitag, 07. Mai startete das erste Shortrack Rennen dieser Saison. Da die UCI sich ans Klassement von 2019 orientierte und das 2020 sozusagen ausblendete, hatte ich das Déjà-vu des letzten Jahres und musste ganz hinten im Feld der 40 Fahrerinnen starten. Der 27. Schlussrang verhalf mir leider nicht zu einem guten Startplatz für das Rennen am Sonntag.

Nach einem schlechten Start fiel ich fast bis auf den 30. Rang zurück, konnte mich dann in einer Aufholjagt nach vorne kämpfen. Ein kleiner Sturz brachte mich kurz aus dem Rhythmus und ich viel wieder zurück. Mit dem 18. Rang musste ich mich schliesslich zufrieden geben.

Nur eine Woche später ereignete sich das zweite Shorttrack Race in Nove Mesto. Bei schlammigen Bedingungen beendete ich dieses auf dem 19. Platz. Dieses ermöglichte mir am Cross-Country vom Sonntag einen Startplatz in der dritten Reihe.

Bei nassen und noch schlammigeren Wetterverhältnissen glückte mir ein akzeptabler Start. Da diese Bedingungen alles andere als optimal für mein im Januar operiertes Kreuzband mit Meniskusnaht war, kämpfte ich mich motiviert und konzentriert durch den 90 minütigen Parcour, welcher von Wurzeln und Steinpassagen nur so gespickt war. Mit dem 12. Schlussrang konnte ich dieses Rennen beenden. Eine beachtenswerte Leistung bei diesen Bedingungen nach dieser Zeit, aber nicht genug…

Diese beiden Resultate zählten unteranderem für die Qualifikation an die Olympischen Spiele in Tokio. Das Niveau im Schweizer Damenfeld ist hoch, deshalb reicht dies nicht aus. Natürlich ist meine Enttäuschung gross, obwohl ich eigentlich sehr glücklich sein müsste, dass ich mit meiner Verletzung nach so kurzer Zeit wieder bei Weltcuprennen dabei sein kann und diese ohne Schmerzen und nachträgliche Beschwerden fahren kann.

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Comback-Form bestätigt

Im Tirol startete die Bikeszene in ein weiteres international bestens besetztes Rennen. Für mich war es das zweite seit meiner Operation. Ich fuhr ein gutes und konstantes Rennen und konnte mich so im Vergleich zur Vorwoche erneut steigern. Am Ende erkämpfte ich mir den 7. Schlussrang und überquerte die Ziellinie als Beste Schweizerin. Die Strecke war für mein Knie ein richtiger Härtetest, denn sie war brutal wurzelig und anspruchsvoll betreffend Stabilität des Knies. Umso zufriedenstellender, dass alles gut gegangen ist und ich mich weiter Richtung Podestplatz vorarbeiten konnte. Sehr zufrieden mit meiner Leistung mache ich mich auf in den nächsten Trainingsblock, bevor ich Ende Mai in Leukerbad und anschliessend an den Weltcups in Albstadt und Nove Mesto starten werde.

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Saisonauftakt in Nals

Nach meiner dreimonatigen Verletzungspause, Kreuzband- und Meniskusoperation im Januar, trat ich in Nals (ITA) den Start zu meinem Comeback an.

Die Strecke in Nals ist technisch anspruchsvoll, hat einen langen und einige knackige Aufstiege. Mit dem 9. Schlussrang gelang mir an diesem Rennen mit grosser internationaler Beteiligung einen bestärkenden Saisonauftakt.

Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, insbesondere mit meinem Knie, welches die Rennbelastung bestens verkraftet hat. Einen grossen Dank gilt meinen Physios, Ärzten, meinem Team, meinen Freunden und meiner Familie.

Voller Freude und Zuversicht werde ich nächste Woche den Start in Haiming zu einem Rennen der österreichischen Rennserie antreten.

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Medical Update: Knieverletzung

Pressemitteilung: Pech für die Innerschweizerin Alessandra Keller. Die Mountainbike U23-Weltmeisterin von 2018 erlitt eine Knieverletzung und fällt nun für längere Zeit aus.

Die Nidwaldnerin rutschte beim Aussteigen aus dem Auto aus und erlitt dabei Verletzungen am Kreuzband und Meniskus. Die sofort eingeleitete Untersuchung durch Sportmediziner Pierre Hofer von der Orthopädie St. Gallen zeigten rasch, dass Alessandra Keller um eine Operation nicht herumkommt.

So wurde die Nidwaldnerin gestern operiert. Die Operation verlief gut. Nun folgt ein Reha-Training. «Ich halte mich in den nächsten zwei-drei Wochen mit alternativem Trainingsmethoden fit», gibt sich Keller zuversichtlich. Anschliessend darf sie wieder mit leichtem Training auf dem Rennvelo beginnen. Die Verletzung kommt zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Kellers Formaufbau lief sehr gut wie Leistungstests in Magglingen im Dezember zeigten.

Trotz der Verletzung ist man im Staff vom Thömus RN Swiss Bike Team zuversichtlich, dass dies die Vorbereitungen für die Rennsaison mit der Qualifikation für die Olympischen Spielen in Tokio nicht wesentlich beeinflussen wird.

Schlammschlacht WM, Off-Tag EM und Gesamtsieg Swiss Cup

WELTMEISTERSCHAFT: An der diesjährigen Weltmeisterschaft im österreichischen Saalfelden fiel in den Tagen vor dem Wettkampf sehr viel Regen. Da die Strecke nicht wirklich regensicher war, zeichnete sich eine Schlammschlacht ab. Ich startete erneut mit einer schlechten Startnummer aus den hinteren Reihen. Die Startrunde und die ersten Runden verliefen nach Plan und zwischenzeitlich lag ich mit weniger als 30 Sekunden auf Reichweite für das Podium. Leider konnte ich den Speed nicht bis zum Ende halten und fiel noch etwas zurück. Zufrieden mit meinem 10. Schlussrang und meiner Leistung „ALLES“ gegeben zu haben, reiste ich (fast) direkt weiter an die EM.

EUROPAMEISTERSCHAFT: An der Heim-EM hatte ich weniger Grund zum Lachen, denn ich zog regelrecht einen „Tag zum Vergessen“ ein. Die fehlende Erholung der vielen Events, ein etwas angeschlagener Körper und der Teamwettkampf waren zu viel, um eine Top-Leistung abrufen zu können. Doch ganz ohne Medaille ging ich nicht nach Hause. Zusammen mit dem Team gewannen wir zu Beginn der EM die Bronzemedaille.

Swiss Cup: Eine Woche nach der EM folgte bereits ein weiteres Highlight. Das Finale des Swiss Cups in Hochdorf stand auf dem Programm. Erstmals wurde ein Shorttrack-Event durchgeführt: 20min vollgas! Mit einer guten Leistung, am letzten  Rennen meiner Teamkollegin Kathrin Stirnemann, konnte ich die Gesamtwertung des Swiss Cups 2020 gewinnen. Stolz bin ich auch, dass wir als Thömus RN Swiss Bike Team die Tages- und Jahresgesamtwertung gewinnen konnten!

Nun geht es in die wohlverdiente Off-Season! Ich möchte zuerst noch bei meinem Team, meiner Familie, meinen Freunden und dir für eure Support in allen Bereichen bedanken! Mit den besten Grüssen und ich melde mich im neuen Jahr wieder.

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Doppelweltcup Nove Mesto

Vergangene Woche fanden in Nove Mesto na Morave die Weltcup Rennen 1 und 2, die einzigen diesen Jahres, statt. Wegen der Coronakrise wurde das Weltcupranking eingefroren und am ersten Shorttrack nach der Weltrangliste vom 3. März 2020 aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war ich nach der Verletzungsphase vom letzten Jahr nicht in den Top 40. Folgedessen konnte ich am ersten Shorttrack nicht starten und musste am ersten XCO Rennen mit Startnummer 68 aus der 8. Startreihe loslegen. Ich kämpfte mich stetig nach vorne und erreichte am Ende den guten 10. Schlussrang. Mit diesem zufriedenstellenden Resultat schaffte ich es sogar in den zweiten Shorttrack und hatte so die Möglichkeit, mir eine gute Startposition für das zweite Cross-County Rennen zu erarbeiten.

Im Shorttrack brauchte es jedoch auch entsprechend viel Kraft nach vorne zu fahren und ich musste mich mit dem 13. Schlussrang und somit der zweiten Startreihe für den Sonntag zufrieden geben. Für das Rennen am Sonntag wurde die Strecke etwas angepasst, blieb aber genau so technisch anspruchsvoll. Ich kam am Start und auf der Startrunde nur schlecht weg, drehte aber bis zum Ende des Rennens nochmals auf und erreichte den 9. Schlussrang. Zufrieden mit meiner konstanten Leistung reise ich nun direkt weiter an die Weltmeisterschaft in Österreich.

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NKB verlängert Partnerschaft

Seit 2017 fährt die Nidwaldner Profibikerin Alessandra Keller in der Mannschaft von Thömus RN Swiss Bike Team mit der NKB als Kopfsponsorin an nationalen und internationalen Bikerennen immer wieder aufs Podest. Das jüngste Beispiel ist ihr Sieg am Rennen im österreichischen Dornbirn Ende August. Ihr grösstes Ziel, die Teilnahme an «Tokyo 2020», konnte sie dieses Jahr aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele ins Jahr 2021 noch nicht realisieren.

Die NKB hat den auslaufenden Vertrag mit der U23-Weltmeisterin von 2018 um weitere zwei Jahre bis Ende 2022 verlängert. «Alessandra Keller ist eine einzigartige Botschafterin für Nidwalden und die NKB. Dank ihrer professionellen Einstellung, ihrem starken Durchhaltewillen und ihrem Herzblut für den Sport ist sie national wie auch international sehr erfolgreich unterwegs», meint Heinrich Leuthard, Vorsitzender der Geschäftsleitung der NKB. Zudem fügt er an, dass «ihr Teamgeist sowie ihre bodenständige und authentische Persönlichkeit sehr gut zur NKB passen».

Für Alessandra Keller ist die Weiterführung der Partnerschaft mit der NKB ein starkes Zeichen: «Die Vertragsverlängerung unterstreicht unsere partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit und gibt mir Sicherheit für die kommenden zwei Jahre. Zudem bin ich sehr stolz, mit der NKB ein Stück Heimat auf meinem Helm zu tragen».

Artikel Homepage Nidwaldner Kantonalbank

Schlammschlacht in Dornbirn

Am Sonntag bestritt ich in Dornbirn (Österreich) ein international extrem gut besetztes Rennen. Die Wetterprognose zeigte starken Niederschlag für das Wochenende an. Und so bewahrheitete es sich auch! Im strömenden Regen mit starkem Wind und etwas Nebel fiel der Startschuss. Der Start gelang mir top und ich reihte mich an zweiter Position ein. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um ein langes Rennen handeln wird, welches erst auf der Ziellinie zu Ende ist. Auf den extrem rutschigen Wiesen und den mit Wasser gefüllten Trails passieren schnell Fahrfehler. Meine fast fehlerfreie, technisch saubere und konstante Fahrt ermöglichte mir am Ende den sicheren Sieg! Zufrieden mit meiner Leistung geht das Training nun weiter, bis wir (hoffentlich) Ende September am Weltcup im Nove Mesto starten können.

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Swiss Bike Cup Gstaad

Die Corona-Pandemie wirbelte den Mountainbike-Kalender mächtig durcheinander. So wurde der Berner Ferienort Gstaad kurzfristig zu Austragungsort einer Swiss Bike Cup Veranstaltung. Der Rundkurs in Gstaad hatte trotz der bekannten Berner Berge viele flache Passagen. Ein von Taktik geprägtes Rennen wurde erwartet. Ich setzte mich mit der späteren Siegerin jedoch bereits in der Zweiten von sechs Runden ab und wir fuhren unser eigenes Rennen. Im langen Aufstieg suchte ich die Entscheidung, jedoch hatte Laura Stigger den etwas längeren Atem und konnte mich distanzieren. Folge dessen erreichte ich die Ziellinie als Zweite und meine Teamkollegin Kathrin Stirnemann erreichte den hervorragenden dritten Rang.

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