Wooow, was für eine geniale Stimmung, tolles Wetter und grandioser Event auf der Lenzerheide! Bereits am Freitag beim Shorttrackrennen zeigten sich viele bekannte Gesichter und Schweizer Fans auf der Heide. Mit einem 9. Platz im Shorttrackrennen ergatterte ich mir einen Start aus der zweiten Reihe und erschuf mir eine optimale Ausgangslage für das Hauptrennen. Am Sonntag gelang mir anschliessend ein guter Start und ich reihte mich unter den Top 10 ein. Mit einem harten Kampf bis zum Rennschluss erreichte ich das Ziel als 7te. Zufrieden mit dem besten Resultat dieser Saison und viel Zuversicht reisen wir schon bald weiter zum Weltcupfinale in die USA.
Danke an alle Fans (besonders dem Fanclub) und meiner Familie für eure lautstarke Unterstützung und dem Team für Ihre tolle Arbeit! See you in Snowshoe![modula id=»9292″]
Zur Vorbereitung der diesjährigen Europa- und Weltmeisterschaft bin ich in Dornbirn (AUT) beim Zanzenbergrennen angetreten. Nach einigen intensiven Trainingswochen im Bündnerland und mit vielen Stunden in den Beinen holte ich mir den 5. Rang, sowie die nötige Rennhärte.
Fast direkt reisten wir nach Serbien, genauer gesagt Novi Sad, wo die Europameisterschaft im Mountainbike stattfand. Zusammen mit Vier weiteren Athleten bestritt ich das Team-Relay, wo wir den Vize-Titel feiern durften und ich mit einer der schnellsten Runden meinen Beitrag zum Teamerfolg leisten konnte. Samstags starteten wir zum Hauptrennen über 7 Runden. Ein Rundkurs durch das Schloss von Novi Sad – Treppe hoch, Burggraben runter – und eher eine ungewöhnliche MTB Strecke. Ich behauptete mich für 4 Runden ganz vorne in der Spitzengruppe, musste dann jedoch etwas abreissen lassen und beendete das Rennen auf dem 9. Schlussrang. Zufriedenstellend, aber nicht ganz was ich wollte.
Es folgte eine weitere Woche Training und die anschliessende Reise zur Weltmeisterschaft in Val di Sole (Italien). Es erwartete uns eine physisch extrem anspruchsvolle Strecke, welche volle Konzentration forderte und keine Fehler erlaubte. Zudem wurde am Donnerstag am Shorttrack-Rennen erstmal der Weltmeistertitel vergeben. An beiden Rennen versuchte ich mich auf mich zu konzentrieren und meine bestmögliche Leistung abzurufen. An beiden Rennen erreichte ich den 10. Schlussrund, wobei ich mit dem Shorttrack nicht ganz zufrieden war.
Vergangenes Wochenende machte der Proffix Swiss Bike Cup in Savognin halt. Das Rennen führte über 7 Runden, wobei sich bereits in der ersten Runde ein Spitzenduo mit Kate Courtney und mir absetzte. Leider konnte ich kurze Zeit dem Tempo von Kate nicht folgen und kämpfte in der Folge jede Sekunde um den Anschluss. Das 15sec Loch konnte ich bis zum Ende nie ganz schliessen und so reichte es mir, im stark besetzten Feld der Frauen, für den zweiten Schlussrang. Zufrieden mit meiner Leistung geht es am kommenden Wochenende mit dem 4. Weltcuprennen dieser Saison in Les Gets (FRA) weiter.
Am vergangenen Wochenende war das Thömus RN Swiss Bike Team am Swiss Cup Rennen in Gränichen im Einsatz. Mein Rennen verlief nicht nach Plan, da ich in der Startrunde in einer der ersten Kieskurve mit dem Vorderrad wegrutschte und stürzte. Glücklicherweise kam ich mit einigen Schürfungen und einem Stopp in der Techzone davon. Gavin Black behob den Defekt schnell und ich setzte zu meiner Aufholjagd vom aller letzten Platz zum 9. Schlussrang an.
Ich zeigte im Rennen der Elite Frauen ein sehr aktives, beherztes und offensives Rennen. Ich war immer in der Spitzengruppe dabei und konnte auf jeden Angriff meiner Konkurrentinnen gut kontern. Und so fiel die Entscheidung in der letzten Runde. Jolanda Neff und ich konnten uns leicht absetzen. In einer der letzten Aufstiege verschaltete ich mich kurz und Jolanda konnte dadurch den entscheidenden Vorsprung herausfahren. Am Ende feierte ich den Vize-Schweizermeistertitel und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Während dem ganzen Rennen fühlte ich mich stark, worauf sich weiter aufbauen lässt! Besonders stolz bin ich, dass ich meine Leistung erneut abrufen konnte und nach der Enttäuschung der Nicht-Selektion für die Olympischen Spiele in Tokyo mein Fokus auf die neuen Chancen legen konnte. Glückwunsch an alle Podestfahrerinnen und Jolanda zum Sieg.
Nächste Woche geht es mit der zwei-tägigen Tour de Suisse Women weiter. Ich freue mich mit der Nationalmannschaft neue Erfahrungen auf der Strasse sammeln zu können!
Am Freitag, 07. Mai startete das erste Shortrack Rennen dieser Saison. Da die UCI sich ans Klassement von 2019 orientierte und das 2020 sozusagen ausblendete, hatte ich das Déjà-vu des letzten Jahres und musste ganz hinten im Feld der 40 Fahrerinnen starten. Der 27. Schlussrang verhalf mir leider nicht zu einem guten Startplatz für das Rennen am Sonntag.
Nach einem schlechten Start fiel ich fast bis auf den 30. Rang zurück, konnte mich dann in einer Aufholjagt nach vorne kämpfen. Ein kleiner Sturz brachte mich kurz aus dem Rhythmus und ich viel wieder zurück. Mit dem 18. Rang musste ich mich schliesslich zufrieden geben.
Nur eine Woche später ereignete sich das zweite Shorttrack Race in Nove Mesto. Bei schlammigen Bedingungen beendete ich dieses auf dem 19. Platz. Dieses ermöglichte mir am Cross-Country vom Sonntag einen Startplatz in der dritten Reihe.
Bei nassen und noch schlammigeren Wetterverhältnissen glückte mir ein akzeptabler Start. Da diese Bedingungen alles andere als optimal für mein im Januar operiertes Kreuzband mit Meniskusnaht war, kämpfte ich mich motiviert und konzentriert durch den 90 minütigen Parcour, welcher von Wurzeln und Steinpassagen nur so gespickt war. Mit dem 12. Schlussrang konnte ich dieses Rennen beenden. Eine beachtenswerte Leistung bei diesen Bedingungen nach dieser Zeit, aber nicht genug…
Diese beiden Resultate zählten unteranderem für die Qualifikation an die Olympischen Spiele in Tokio. Das Niveau im Schweizer Damenfeld ist hoch, deshalb reicht dies nicht aus. Natürlich ist meine Enttäuschung gross, obwohl ich eigentlich sehr glücklich sein müsste, dass ich mit meiner Verletzung nach so kurzer Zeit wieder bei Weltcuprennen dabei sein kann und diese ohne Schmerzen und nachträgliche Beschwerden fahren kann.
Im Tirol startete die Bikeszene in ein weiteres international bestens besetztes Rennen. Für mich war es das zweite seit meiner Operation. Ich fuhr ein gutes und konstantes Rennen und konnte mich so im Vergleich zur Vorwoche erneut steigern. Am Ende erkämpfte ich mir den 7. Schlussrang und überquerte die Ziellinie als Beste Schweizerin. Die Strecke war für mein Knie ein richtiger Härtetest, denn sie war brutal wurzelig und anspruchsvoll betreffend Stabilität des Knies. Umso zufriedenstellender, dass alles gut gegangen ist und ich mich weiter Richtung Podestplatz vorarbeiten konnte. Sehr zufrieden mit meiner Leistung mache ich mich auf in den nächsten Trainingsblock, bevor ich Ende Mai in Leukerbad und anschliessend an den Weltcups in Albstadt und Nove Mesto starten werde.
Nach meiner dreimonatigen Verletzungspause, Kreuzband- und Meniskusoperation im Januar, trat ich in Nals (ITA) den Start zu meinem Comeback an.
Die Strecke in Nals ist technisch anspruchsvoll, hat einen langen und einige knackige Aufstiege. Mit dem 9. Schlussrang gelang mir an diesem Rennen mit grosser internationaler Beteiligung einen bestärkenden Saisonauftakt.
Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, insbesondere mit meinem Knie, welches die Rennbelastung bestens verkraftet hat. Einen grossen Dank gilt meinen Physios, Ärzten, meinem Team, meinen Freunden und meiner Familie.
Voller Freude und Zuversicht werde ich nächste Woche den Start in Haiming zu einem Rennen der österreichischen Rennserie antreten.
Pressemitteilung: Pech für die Innerschweizerin Alessandra Keller. Die Mountainbike U23-Weltmeisterin von 2018 erlitt eine Knieverletzung und fällt nun für längere Zeit aus.
Die Nidwaldnerin rutschte beim Aussteigen aus dem Auto aus und erlitt dabei Verletzungen am Kreuzband und Meniskus. Die sofort eingeleitete Untersuchung durch Sportmediziner Pierre Hofer von der Orthopädie St. Gallen zeigten rasch, dass Alessandra Keller um eine Operation nicht herumkommt.
So wurde die Nidwaldnerin gestern operiert. Die Operation verlief gut. Nun folgt ein Reha-Training. «Ich halte mich in den nächsten zwei-drei Wochen mit alternativem Trainingsmethoden fit», gibt sich Keller zuversichtlich. Anschliessend darf sie wieder mit leichtem Training auf dem Rennvelo beginnen. Die Verletzung kommt zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Kellers Formaufbau lief sehr gut wie Leistungstests in Magglingen im Dezember zeigten.
Trotz der Verletzung ist man im Staff vom Thömus RN Swiss Bike Team zuversichtlich, dass dies die Vorbereitungen für die Rennsaison mit der Qualifikation für die Olympischen Spielen in Tokio nicht wesentlich beeinflussen wird.