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Eine Weltpremiere und ganz viel Gänsehaut

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Die Rennen in Lenzerheide gehören jedes Jahr zu meinen absoluten Highlights. Vor heimischem Publikum zu fahren, ist immer etwas Besonderes. Umso mehr habe ich mich auf dieses Weltcup-Wochenende gefreut.

Der Auftakt ist mir mit Rang drei im Short Track hervorragend gelungen. Es ist jedes Mal ein schönes Gefühl, vor so vielen Schweizer Fans auf dem Podest zu stehen und mit einem starken Resultat ins Wochenende zu starten.

Licht und Schatten am Heimweltcup

Im XCO-Rennen vom Sonntag hat dann leider nicht mehr alles zusammengepasst. Nach einem optimalen Start bin ich in der ersten Runde heftig gestürzt. In der Folge nahm ich das Rennen von sehr weit hinten wieder auf und überholte Fahrerin um Fahrerin. So kämpfte ich mich bis in die Top 15 zurück. In der letzten Runde musste ich meinem grossen Effort allerdings Tribut zollen und bin regelrecht «explodiert».

Es war ein schlechter Tag, am falschen Ort, zur falschen Zeit. Gerade in Lenzerheide, wo mich die Fans entlang der Strecke angefeuert haben, als würde ich um das Podest mitfahren. Diese Unterstützung hat mich unglaublich motiviert. Runde für Runde!

Eine echte Weltpremiere

Dieses Wochenende wird mir aber auch aus einem anderen Grund in Erinnerung bleiben: Gemeinsam mit Thömus, DT Swiss und Schwalbe haben wir für eine echte Weltpremiere gesorgt: Erstmals überhaupt kam ein Bike mit 32-Zoll-Laufrädern im Weltcup zum Einsatz.

Für uns stand dabei nicht in erster Linie das Resultat im Vordergrund. Wir wollten Erfahrungen sammeln, testen und lernen. Dass wir gemeinsam mit unseren Partnern eine solche Pionierrolle einnehmen und die Entwicklung aktiv mitgestalten dürfen, begeistert mich enorm.

Ich ziehe aus beiden Rennen praktisch nur positive Erkenntnisse und bin überzeugt, dass dieses Projekt noch viel Potenzial in sich trägt. Es ist unglaublich spannend, die Entwicklung nicht nur mitzuerleben, sondern sie mit unseren eigenen Erfahrungen aktiv mitzugestalten.

Danke für den Support

Auch wenn der Sonntag sportlich nicht nach Wunsch verlaufen ist, werde ich dieses Wochenende vor allem wegen der Atmosphäre in Erinnerung behalten. Die Unterstützung entlang der Strecke war einfach überwältigend. Es ist jedes Mal wieder ein Privileg, vor so vielen begeisterten Fans fahren zu dürfen und die Wertschätzung für die Aufholjagd bleibt unvergesslich!

Die Zurufe, die Fahnen und die Begeisterung der Zuschauer haben mir an beiden Tagen Gänsehaut bereitet. Genau diese Momente machen unseren Sport so besonders.

Vielen Dank für euren unglaublichen Support!

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Mit Rückenwind Richtung Heimweltcup
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