Das letzte Rennen dieser Saison war für mich mein erstes Etappenrennen. Am Sonntag fiel für meine Teampartnerin Jolanda Neff und mich, mit dem Prolog in Zermatt, der Startschuss in eine anstrengende Woche. Die folgenden 5 Etappen führten uns von Zermatt über Leukerbad nach Verbier. Die Königsetappe von Leukerbad führte über 95km/3000hm nach Verbier und dies überwiegend auf Singletrails. Die atemberaubende Aussicht, die flowigen und technischen Trails haben die Strapazen dieser Woche wieder wett gemacht. Jolanda und ich konnten während diesen 6 Tagen alle Etappen gewinnen, sowie die Gesamtwertung der Damen! Vielen Dank an die Organisation des Swiss Epics für die geniale Organisation und dem Stöckli Team für die professionelle Betreuung. Ich konnte viele wertvolle, neue und unvergessliche Erfahrungen gewinnen und freue mich nun auf die bevorstehende Saisonpause. Nach einer ruhigeren Zeit melde ich mich im Winter wieder zurück…
Die Vorbereitungen auf das Weltcupfinale in Andorra verliefen bestens. Das Erreichen einer Top 5 Rangierung am Renntag und in der Gesamtwertung schien möglich. Wie gewohnt fiel der Startschuss gegen Mittag. Nach einem guten Start reihte ich mich hinter den Spitzenfahrern ein, jedoch nicht für lange Zeit…Nach einer viertel Runde touchierte mich eine nachfolgende Fahrerin von hinten, wodurch sich mein Wechsler verklemmte und ich kurze Zeit später das Rennen aufgeben musste. Durch den Ausfall fiel ich in der Gesamtwertung nach hinten auf den 14. Schlussrang. Shit happens!
Doch die nächste Herausforderung wartet bereits: Am kommenden Montag startet der Swiss Epic mit dem Prolog in Zermatt. Der Swiss Epic ist ein Etappenrennen in den Walliser Bergen und führt uns von Zermatt über Leukerbad nach Verbier. Ich freue mich auf eine intensive und harte Zeit im Sattel und bin überzeugt viele neue Erfahrungen sammeln zu können.
Der letzte Lauf des diesjährigen Swiss Cups fand auf dem Schänzliareal in Muttenz (Basel) statt. Bei heissen Temperaturen galt es für die Elitefahrerinnen 7 Runden zu absolvieren. Bereits nach der zweiten Runde setzte sich ein schweizer Spitzenquartett im internationalen Starterfeld ab. Der eher flache Rundkurs mit einigen langen Geraden machte das Rennen zu einem taktischen Spiel. Am Ende erreichte ich den 3. Schlussrang und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden.
Zuversichtlich schaue ich nun auf den Weltcupfinal am kommenden Wochenende in Andorra.
Eine Gruppe von 5 Bikerinnen reiste am Montag nach Polen für die Tour de Pologne. Uns erwartete am ersten Tag eine Etappe über 100km, sowie am zweiten Tag ein Bergzeitfahren und eine Etappe über 78 km. Wir behaupteten uns im Feld so gut wie möglich, kämpften an den langen und steilen Anstiegen um den Anschluss an die Spitzengruppe und demonstrierten unser Können in den Abfahrten. Da es für viele die erste Rundfahrt war, lernten wir taktisch sehr viel und konnten unsere Fähigkeiten erweitern. Am Ende durfte Jolanda Neff gleich zwei Mal als Siegerin auf das Treppchen und gewann souverän das Gesamtklassement. Unser Swiss Cycling Team wurde als bestes Team gekürt und ich erreichte den 17. Schlussrang im Gesamtklassement. Für mich war es eine super Erfahrung und ich danke dem Swiss Cycling Staff für die top Betreuung.
Eine Woche nach dem Heimweltcup auf der Lenzerheide fand die Schweizermeisterschaft in Echallens statt. Ich fand direkt von Beginn an des Rennen keinen Rhythmus und meine Beine drehten nicht wie gewünscht. Leider stürzte ich in der letzten Runde unglücklich, verlor die Bronzemedaille und erreichte am Ende den enttäuschenden 4. Rang.
Nun steht eine längere Rennpause bis Ende August an.
Das Wetter, die Lenzerheide, das Stöckli Pro Team und alle schweizer Fans präsentierten sich von der besten Seite am Heimweltcup! Ich konnte wieder ein grandioses Rennen fahren und kämpfte in der letzten Runde gegen die Ex-Weltmeisterin Maja Wloszczowska aus Polen um den fünften Platz. Dass es nicht ganz reichte ist zwar schade, aber ich konnte ein konstantes Rennen fahren. Dies ist bereits mein dritter Sechster Platz und ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und meiner Konstanz.
Ich freue mich auf die Schweizermeisterschaft am folgenden Wochenende und danke allen Fans am Streckenrand. Die Atmosphäre war genial und hat uns Athleten getragen!
Die Atmosphäre in Tschechien ist einmalig und einfach unbeschreiblich. Die vielen Zuschauer tragen die Athleten die Aufstiege hoch und dies auf der ganzen Strecke. Die Strecke ist technisch anspruchsvoll und äusserst attraktiv für Zuschauer! Am Sonntag um 11.00 fiel der Startschuss für uns U23 Frauen. Schnell setzte ich mich mit der späteren Siegerin ab, hatte jedoch eine kleine Lücke von einigen Sekunden zu ihr. Beim Versuch die Lücke zu Jenny wieder zu schließen, habe ich zu viel Energie verbraucht, welche mir hinten raus dann gefehlt hat und fiehl so auf den dritten Platz zurück. Das ist zwar schade, aber ich habe mich mit dem Trainer- und Betreuer-Stab zu einer offensiven Strategie entschlossen. Ich bin der Meinung bei der WM muss man ein Risiko eingehen, Jenny war halt ein wenig stärker und ich habe das gebüßt. Klar bin ich erst mal enttäuscht, dass ich Silber noch hergeben musste, aber ich kann mit Bronze schon auch zufrieden sein.
Vielen Dank an alle meine Fans am Streckenrand, Swiss Cycling für die Betreuung und dem Stöckli Pro Team für den Support! Es war genial und hat Spass gemacht!
Das vergangene Wochenende war aus der Sicht des Stöckli Pro Teams ein durchaus erfolgreiches! Zuerst gewann in Frankreich meine Teamkollegin Jolanda Neff die Marathon Weltmeisterschaft und anschliessend doppelte Mathias Flückiger mit seinem Sieg in Lostdorf nach. Ich startete ebenfalls am Rennen in Lostdorf und rundete das Gesamtergebnis mit einem sehr guten 2. Schlussrang in der Elite Damen Kategorie ab. Lange führte ich mit der späteren Siegerin, musste jedoch in den letzten beiden Runden abreissen lassen. Nun schaue ich zuversichtlich auf die Weltmeisterschaft in Nove Mesto na Morave (Tschechien) am kommenden Wochenende und danke dem ganzen Team für den Support!
Am ersten Juli Wochenende fand im Aargau, genauer gesagt in Gränichen, ein weiterer Lauf des Swiss Cups statt. Auf Grund des heftigen Regens während der ganzen Woche war die Strecke nass und schlammig. Nach dem ersten Aufstieg konnte ich als 3te in die Abfahrt einfahren. Beim ersten Sprung löste sich jedoch meine Kurbel und ich musste einen längeren Stopp in der Techzone einlegen. Mit viel Zeitrückstand versuchte ich das Feld von hinten aufzurollen und konnte schnelle Rundenzeiten hinlegen. Leider hatte ich in der vierten von fünf Runden Schaltprobleme und musste erneut in der Zone halten. Am Ende erreichte ich im gut besetzten Elitefeld den 15. Schlussrang und schaue nun zuversichtlich auf die kommende Trainingsphase bis zur Weltmeisterschaft in Tschechien.
Vielen Dank an alle Fans, welche mich lautstark auf meiner Aufholjagd am Streckenrand unterstützt haben;).
Ein weiteres erfolgreiches Rennen in La Bresse ist Vergangenheit. Auf Grund meiner Vorleistungen und meinem 7. Rang in der Gesamtwertung durfte ich von der ersten Startreihe aus starten. Sofort konnte ich mich unter den ersten 10 Fahrern einreihen. Zwei kleine Stürze warfen mich zwischenzeitlich auf Platz 11 zurück, doch konnte gegen Ende des Rennens nochmals aufdrehen und mir im Schlussprint den super 6. Schlussrang erkämpfen.
Herzlichen Dank an das ganze Stöckli Pro Team, meine Familie und meinem Trainer für die Unterstützung! Ein grosses Dankeschön an Marco Fuchs, welcher uns während den vergangenen beiden Weltcuprennen verköstigt hat!
Gratulation an meine Teamkollegin Jolanda Neff, welche unser Rennen souverän gewonnen hat und Mathias Flückiger zum 6. Rang. Geniale Teamleistung!